Klosterhofkonzert

Ein festliches Konzert in einem großen Zelt im Klosterhofgarten mit zwei Pianisten: Richard und Valentin Humburger, an zwei Klavieren: Beethoven, Mozart, Wagner, Ravel. Ein spannender sonntäglich-musikalischer Spaziergang durch die unterschiedlichsten Zeiten und Themen.

Adventskonzert 2020

im Alten Schulhaus mit dem Duo Sven Bauer & Elisabeth Überacker

Sonaten für Violine und Klavier
Anfang und Ende dieses Nachmittags gestalten ganz klassisch Schubert und Grieg. Die Mitte ist ein musikalisches Novum im alten Schulhaus: Fazil Says Sonate für Violine und Klavier op.7, die begeisternde Idee des Pianisten.

Sommerkonzert 2020

im Klosterhofgarten mit dem Bläserquartett Trombanda

Christoph Schmidt und seine Künstlerkollegen haben heuer k. u. k. im Gepäck, Musik aus der Zeit der österreich-ungarischen Monarchie vor dem 1. Weltkrieg, da die Welt noch in Ordnung schien … mit Tänzen von Brahms, Dvořák, Liszts Rapsodie, dem Walzer von Schoschtakovich und die ein oder andere fröhliche Komposition mehr – ein beschwingter, sommerlicher Sonntagmorgen im Garten des Klosterhofes.


Das Sommerkonzert am 12. Juli findet statt – unter freiem Himmel, mit nur 40 Gästen und den bekannten Hygiene- und Abstandsmaßnahmen.

Trotz diesen Einschränkungen ist diese Veranstaltung eine Geste unsrerseits: Kultur gehört unbedingt zu einem guten Leben. Wir freuen uns sehr, wenn Sie das mitmachen!

Frühlingskonzert 2020

im Alten Schulhaus mit Richard und Valentin Humburger am Fügel

„… Schillernd und durchsichtig, den markanten Rhythmus pointiert, aber nie aufdringlich, die famosen Dialoge und Korrespondenzen auf dem Silbertablett …“ servieren die Brüder so manches Sahnestückchen zu Beethovens 250igstem Geburtstag.

Sommerkonzert 2019

Die Brüder Frank, Klarinette, und Andreas, Akkordeon, spielen schon sehr lange erfolgreich zusammen. Frank Nebl ist seit Jahren Soloklarinettist an der Badischen Staatsoper Karlsruhe und Andreas Nebl arbeitet als Dozent für Akkordeon und Kammermusik am Hohner- Konservatorium in Trossingen.

Für die beiden international ausgezeichneten Musiker gehören Klassik wie zeitgenössische Musik, der Tango und weite Teile der Weltmusik zu den zentralen Ausdrucksformen ihrer Konzerte rund um den Globus. Immer unter dem Motto Friedrich Nietzsches „das oberste Gebot: reif zu werden und jenem lähmenden Erziehungsbanne der Zeit zu entfliehen“.

Sie werden in dieser einzigartigen Besetzung Klassiker wie Mozart, Bach und Schumann spielen, aber auch heutiges von der tatarisch-russischen Komponistin Sofia Gubaidulina, die mit ihren 85 Jahren noch immer eine der originellsten Stimmen der zeitgenössischen Musik ist. Man darf gespannt sein!

Frühlingskonzert 2019

im Alten Schulhaus mit Sven Bauer am Flügel, Peter Schneider Cello, Hyunji Lee Klarinette

Beethovens „Gassenhauer-Trio“ B-Dur op. 11
In diesem Trio widmet sich Beethoven einer Melodie, die damals so beliebt war, dass sie überall in den Gassen von Wien gesungen und gepfiffen wurde. Beethoven hat weiterentwickelt, womit Mozart in der gleichen Gattung schon begonnen hatte: bei diesen Trios spielt nicht mehr das Klavier die Hauptrolle, begleitet von zwei Nebeninstrumenten, so wie es früher üblich war, sondern es entsteht ein Miteinander von drei gleich starken Partnern … „man ist immer mal Begleiter, mal Solist, mal Vermittler“ sagt der Klarinettist Maximilian Hornung.

Max Bruch – „Acht Stücke“, Opus 83
irgendwo zwischen Mozart und Brahms – aber mitten in der Spätromantik. Aus Anlass des siebzigsten Geburtstages von Max Bruch, wünschte sich sein Sohn Felix, Dirigent und Klarinettist, von ihm eine neue Komposition und Bruch schuf darauf hin in seinen „Acht Stücken für Klarinette, Violoncello und Klavier“, op. 83, acht Charakterbilder.

Adventskonzert 2019

mit Heike Nicodemus, Traversflöte (nach August Grenser Dresden 1789); Maximilian Mangold, historische Gitarre (nach Anton Stauffer, Wien ca. 1840)

Das klinget so herrlich

Ohrwürmer, Best of, Highlights aus Don Giovanni, Zauberflöte und Mozarts berühmtester Klaviersonate, mit dem abschließenden „türkischen Marsch“. Dieses herrliche Allegrino Alla Turca ist Mozarts heiter-ironischer Wiener Kommentar zur türkischen Musik.

Die Singstimme der Lieder und Arien übernimmt in dieser ungewöhnlichen Besetzung die Traversflöte, die Vorgängerin der Querflöte – Heike Nicodemus ist eine gefragte Spezialistin auf ihrem Instrument und gibt als Solistin, Kammermusikerin und Orcherstermusikerin zahlreiche Konzerte.

Maximilian Mangold, gilt als einer der im Augenblick künstlerisch interessantesten deutschen Gitarristen. Als Solist gibt auch er viele Konzerte in Deutschland und Europa. Ebenso zeigt er sich in Duos mit Harfe, Flöte, Violine, Traversflöte als vielseitiger Ensemblemusiker.

Adventskonzert

Drei Künstler, jeder Musiker unterschiedlichster Provenienz, spielen das Kernstück unseres diesjährigen Adventskonzerts. Elena Graf aus Frankfurt/Main, Violine: sie ist 1. Konzertmeisterin des Staatsorchesters Stuttgart, Dunja Robottiaus Brüssel am Flügel, Kammermusikerin und Liedbegleiterin, Arthur Balogh aus Bukarest, Kontrabass, Mitglied der Stuttgarter Philharmoniker. Ursprünglich ist dieses Trio für Klavier, Flöte und Fagott geschrieben, wobei in unserem Konzert E. Graf’s Violine den Part der Flöte und A. Balogh’s Kontrabass den des Fagotts übernimmt. Als Zwischengang spielt D. Robotti die erste der vier Balladen von Frederik Chopin; sie gehören mit zu den Höhepunkten seines Schaffens und den Werkender Romantik überhaupt. Zum Abschluss dann Giovanni Bottesini’s Grand Duo Concertante für Violine, Kontrabass und Klavier. Die Violine hat im Laufe ihrer langen Konzert-Geschichte wahrhaft mit vielen Partnern konzertiert. Im Dialog mit dem Kontrabass allerdings ist sie äußerst selten zu hören ist dafür ein rares Beispiel.

Sommerkonzert

Petra Roderburg-Eimann, Blockflöte, Kaoru Minamiguchi, Violine, Ursula Staenglen, Akkordeon und Peter Falk, Kontrabass, haben 2012 das Reuthinquartett gegründet. Ihr Anliegen ist es, bereits vorhandene Literatur an die ungewöhnliche Besetzung des Quartettes anzupassen. Mit den unterschiedlichen Farben der Instrumente tragen die vier Musiker zu einem spannenden Hörerlebnis bei.
Das neue Programm widmet sich der Musik von W. A. Mozart, sowie dessen Zeitgenossen und Weggefährten.

Auf seinen Reisen in viele europäische Metropolen traf W. A. Mozart immer wieder von ihm geschätzte Komponisten, Musiker und Künstler. So lernte er unterschiedliche Kompositionsstile und die musikalischen Einflüsse verschiedener Länder kennen.

Es kommen u.a. Triosonaten von Carl Philipp Emanuel Bach, Niccolo Jommelli, Carl Friedrich Abel und Tommaso Giordani zu Gehör. So treffen Kompositionen des galanten, wie des empfindsamen Stils, des Sturm und Drang, sowie der Frühklassik aufeinander – unterschiedlich, wie sich Europa zu dieser Zeit musikalisch präsentierte. Verknüpft werden diese Kammermusikwerke mit den Kirchensonaten Mozarts, die er 1776 in Salzburg komponierte.

Beginn: 11:00 Uhr im Garten des Klosterhofes, anschließend ein kleiner Mittagsimbiss

Frühlingskonzert

Sven Bauer, den seine künstlerische Tätigkeit und sein überragendes Talent in weltbekannte Konzerthäuser wie z. B. die Alte Oper Frankfurt, den Wiener Musikverein, die Royal Albert Hall London und die Carnegie Hall New York führten, ist wieder einmal Gast im Klosterhof – und dieses Mal sogar mit einer Premiere: zum ersten Mal nimmt er Mussorgskys Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ in sein Repertoire auf: ausdrucksstark, lebendig, meisterhaft.

Der Anlass zu diesem Werk war ein trauriges Ereignis: ein enger Freund des Komponisten, der Maler und Architekt Victor Hartmann, war plötzlich gestorben. Im Frühling des Jahres 1874 besuchte Mussorgsky eine Gedächtnis-Ausstellung für den Verstorbenen und war von den mehr als 400 Gemälden so fasziniert, dass er beschloss, einige der Kunstwerke zu „vertonen“. Er wählte zehn Bilder Hartmanns aus, fertigte nach ihren Motiven kurze, charakteristische Klavierstücke an und verband die klingenden Gemälde durch eine „Promenade“ zu einer Suitenform: Die „Bilder einer Ausstellung“ waren damit geboren.

Beginn: 11:00 Uhr im alten Schulhaus Großhöchberg, anschließend ein kleiner Mittagsimbiss im Klosterhof

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